Abrahamischer Trialog und Zivilgesellschaft: Eine by Eva Maria Hinterhuber

By Eva Maria Hinterhuber

Nicht erst im Zuge fundamentalistischer Terroranschläge gilt faith oft als konfliktträchtig. Gerade der interreligiöse conversation verfügt jedoch über das Potenzial, positiv auf gesellschaftliche Konfliktlagen einzuwirken, zur wechselseitigen Integration und zum sozialen Zusammenhalt beizutragen. Seine Akteure erfüllen damit originär zivilgesellschaftliche Aufgaben. Die hier vorgelegte Studie geht der Frage nach diesem sozialintegrativen Potenzial zivilgesellschaftlicher Initiativen im conversation zwischen Juden, Christen und Muslimen in Deutschland auf theoretischer und empirischer foundation nach. Die sozialwissenschaftliche examine abrahamischer Projekte und Vereinigungen hierzulande wird durch einen Blick auf Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Österreich, Bosnien-Herzegowina, die Schweiz, die Türkei und Israel ergänzt. Kurze photographs, in denen ausgewählte TrialogInitiativen beispielhaft mit ihren Programmen, Profilen und Kontaktdaten vorgestellt werden, vervollständigen die Studie.

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2007b). 1 29 Migration, Integration und Religion in Deutschland M i g r a t i o n , I n t e g r a t i o n und D e s i n t e g r a t i o n in D e u t s c h l a n d Die Entwicklung Deutschlands von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland begann im 19. Jahrhundert (vgl. Reißlandt 2004). 1979 wurde im sog. „Kühn-Memorandum" erstmals anerkannt, dass es sich bei der Einwanderung in die Bundesrepublik um eine unumkehrbare Realität handelt, und gefordert, statt eine „Rückkehr" von Migranten deren „Integration" zu unterstützen.

Es gilt daher, beide Konzepte zu integrieren, indem der „Sozialkapitaldiskurs ä la Putnam das Problem der wachsenden sozialen Ungleichheiten zukünftig intensiver aufgreift und auf die Frage nach den Perspektiven des gesellschaftlichen Zusammenhalts bezieht" (Braun 2002: 10). In der Beschäftigung mit dem Trialog zwischen Judentum, Christentum und dem Islam ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Ungleichheit von vorneherein angelegt (vgl. im Detail das nachfolgende Kontextualisierungskapitel): Bereits hinsichtlich der Mehrheitsverhältnisse, aber auch ihres rechtlichen Status unterscheiden sich die Religionsgemeinschaften voneinander.

Religionsgemeinschaften zwischen Staat und Zivilgesellschaft zu verorten und die Auswirkungen der jeweiligen Positionierung auszuloten. 4 Kirchen und Religionsgemeinschaften zwischen S t a a t und Zivilgesellschaft In der wissenschaftlichen Literatur werden verschiedene Typen des Staat-Kirche-Verhältnisses unterschieden. Das Spektrum reicht von einer strikten Trennung zwischen Kirche und Staat über eine moderate Trennung und ein laizistisches Modell bis hin zum Staatskirchenmodell. Während in den USA Kirchen und religiöse Gemeinschaften fraglos der Zivilgesellschaft zugeschlagen werden, positionieren sie sich in anderen Ländern in der Nähe zum Staat: „On the other hand, for example in the United Kingdom, and in many Islamic countries, the religious and political establishments are closely intertwined, and the Church leaders see themselves as a part of universal authority commonly associated with the State" (Strachwitz 2007: 30).

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