Das Glück der Zikaden (Roman) by Larissa Boehning

By Larissa Boehning

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Sie waren noch klein, es gab doch kaum Erinnerung. Anton wollte sechs, sieben Kinder, er sollte sie haben können, mit einer anderen Frau, in Berlin, mit einer, die gerne Kinder bekam, deren Bestimmung es war, sie zu pflegen, aufzuziehen, bei ihnen zu sein. Eine andere Frau, die ihr Leben hingab für ihre Kinder. Wie sie das bewunderte, wenn eine das konnte. Sie konnte es nicht. Sie machte einen Schritt vor den nächsten, sie setzte ihre Ellenbogen ein, sie trat auf Füße, ohne sich zu entschuldigen.

Sie wandte sich der vorbeirasenden Landschaft zu. Sentas Stimme, die weiter erörterte: »Wie können sie auf dem Teer schlafen, der am Tag auf die Straße gegossen wird, der ist doch noch ganz heiß. « �Die Kessel sind leer in der Nacht, Liebes. Der Teer liegt auf den Straßen. Aber in den Kesseln ist es noch warm. «, fragte Senta. « Sie sah das schiefe Lächeln auf dem Gesicht ihres Mannes und das Nichtbegreifen im Gesicht ihrer Tochter, dann sah sie, wie Anton knapp nickte, immer weiter nickte, als schien er sich darin des Schrecks zu entledigen, den das Wort Faschisten in ihm ausgelöst hatte.

Ein Widerstand in ihrer Körpermitte, der Gürtel ihres Mantels schnürte in ihren Magen, Antons Stimme, von gar nicht mal fern, »Was für ein Theater. « Er griff fester nach ihr. Er umklammerte sie, hielt sie im Arm, aber es war der Griff eines Mannes, der sich beherrschen mußte und nicht mehr genau wußte, wie das zu schaffen war. Er zitterte in der Umarmung. Dann stieß er sich von ihr los, wohl selbst überrascht von der Heftigkeit seines Griffes, gepaart mit dem Wunsch, ihr weh zu tun. Er ließ mit der gleichen Kraft von ihr ab, mit der er sie umschlossen hatte.

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