Die Geburt Jesu : Geschichte und Legende by Géza Vermès

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Dusares galt – eine merkwürdige Ähnlichkeit mit christlichen Vorstellungen – als „alleingezeugt (monogenês) von Gott“, und seine Mutter hieß auf Arabisch Chaamou, übersetzt „die Jungfrau“. 2007 21:53:32 ren, nur auf die überzeugend wirken, die bereits zu dieser Deutung neigen. Dennoch sind die Legenden hilfreich, um die Denkweise der Heiden zu rekonstruieren, die die Verfasser der Evangelien im Blick hatten, aber auch um zu begreifen, in welche Richtung die Gedanken der hellenisierten Juden gingen, die wie Philon vollkommen von der klassischen Kultur und Religion durchdrungen waren.

Später priesen ihn seine heidnischen Bewunderer in ihrer antichristlichen Polemik als jemanden, der Christus überlegen ist. Erwähnenswert ist auch die seltsame Legende, die in der Gegend der „rosaroten“ Wüstenstadt Petra und möglicherweise auch im südlichen Palästina verbreitet war. Es geht um die nabatäische Gottheit Dusares. Der Kirchenvater Epiphanius, gebürtig aus Palästina, im 4. Jahrhundert Bischof von Salamis auf Zypern, erzählt, dass bei dem Fest dieses Gottes, das wie Weihnachten auf den 25.

Die einzige Abweichung von einer geradlinigen Reihe von Söhnen und Vätern betrifft Lukas’ Einschränkung, dass Josef der „vermutete“ Vater von Jesus war. Aber dieser Einschub ist offenbar nebensächlich und als Anmerkung zu verstehen, deren Zweck darin liegt, den Stammbaum an die zuvor erzählte Geschichte von der jungfräulichen Empfängnis anzupassen und den Widerspruch zur Vaterschaft Josefs „wegzuerklären“ (Lk 1, 26–38). Auf die königliche Abstammung wird nur stillschweigend hingewiesen, insofern als David als einer von vielen Vorfahren Jesu angegeben wird.

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