Die soziale Situation jugendlicher „Sinti und Roma“ by Therese Trauschein

By Therese Trauschein

Das Buch behandelt die (Aus-)bildungs-, Wohnungs-, Freizeit- sowie Familiensituation von dauerhaft in Deutschland lebenden „Sinti und Roma“-Kindern und -Jugendlichen. Neben der theoretischen Auseinandersetzung wurden qualitative Interviews mit „Sinti und Roma“ im regulate von 12 bis 21 Jahren geführt. Die weitgehend vorurteilsgeprägte gesellschaftliche Wahrnehmung von „Sinti und Roma“ soll mit deren Lebensrealitäten kontrastiert werden. Es gilt insbesondere pädagogisch Tätige zur Reflexion der eigenen Haltung gegenüber dem Thema anzuregen. Notwendig erscheint auch eine generelle Neubetrachtung von „Ethnizität“ und „Kultur“, zwei Begriffen, denen nicht nur innerhalb der Debatte um „Sinti und Roma“ ein besonderer Stellenwert zugesprochen wird.

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Eine solche öffentliche Äußerung, selbst wenn sie keine identifizierbaren Adressaten/innen hat, stellt bereits eine unmittelbare Diskriminierung dar (vgl. Gerichtshof der Europäischen Union 2008, S. 1). 4 Gesetzliche Antidiskriminierungsbestimmungen in Deutschland 29 Eine mittelbare Benachteiligung liegt vor, wenn dem Anschein nach neutrale Vorschriften, Kriterien oder Verfahren, die Personen mit einer bestimmten Merkmalsausprägung (siehe § 1 AGG) in besonderer Weise benachteiligen können, es sei denn, die betreffenden Vorschriften, Kriterien oder Verfahren sind durch ein rechtmäßiges Ziel sachlich gerechtfertigt und die Mittel sind zur Erreichung dieses Ziels angemessen und erforderlich (vgl.

Bei den Befragten, die nicht lesen und schreiben konnten, bestand jedoch ein starker Wunsch, dies zu lernen. 90 von 1521 befragten Erwachsenen (6 %) hatten eine bürgerliche Berufsausbildung abgeschlossen. „Relativ oft“ hatten die Befragten berichtet, dass sie an einer Berufsausbildung nicht interessiert sind, da sie diese nicht für notwendig halten. Gründe hierfür waren ein niedriger sozialer Status und vergleichsweise geringe Einkünfte in der Ausbildung. Zudem wurden die Befragten am Arbeitsplatz häufig diskriminiert, was ihre Motivation, sich institutionell weiterzubilden, verringerte.

Diese ist im Auftrag des „Bundesministeriums für Jugend, Familie und Gesundheit“ entstanden, angeregt durch die Kritik des Europarates von 1975 an den unzureichenden sozialen Bedingungen von „Sinti und Roma“ in Europa. Dadurch wurden die Mitgliedsstaaten aufgefordert „Zigeuner/innen“ gezielte Hilfen zur Erleichterung der gesellschaftlichen Eingliederung unter Berücksichtigung ihrer „kulturellen“ Eigenständigkeit zu bieten, damit ihre Lebensbedingungen der übrigen Bevölkerung angepasst werden (vgl.

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