Einführung in die Phänomenologie der Erkenntnis: Vorlesung by Edmund Husserl, Elisabeth Schuhmann

By Edmund Husserl, Elisabeth Schuhmann

Der vorliegende Band enthält den textual content der Vorlesung, die Husserl unter dem Titel "Einführung in die Phänomenologie der Erkenntnis" in Göttingen im Sommersemester 1909 gehalten hat. Im ersten Teil dieser Vorlesung setzt Husserl sich mit dem Verhältnis von "allgemeiner Phänomenologie und phänomenologischer Philosophie" auseinander. Nicht nur in diesem Titel, sondern auch in seinem Inhalt enthält dieser Teil eine Vorzeichnung des Gedankengangs der Ideen. Der zweite Teil der Vorlesung ist speziellen Wahrnehmungsanalysen gewidmet, die sich an die entsprechenden Untersuchungen im ersten Teil der Vorlesung von 1904/1905 (Husserliana XXXVIII) und in der Dingvorlesung von 1907 (Husserliana XVI) anschließen und diese fortführen.

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Einführung in die Phänomenologie der Erkenntnis: Vorlesung 1909

Der vorliegende Band enthält den textual content der Vorlesung, die Husserl unter dem Titel "Einführung in die Phänomenologie der Erkenntnis" in Göttingen im Sommersemester 1909 gehalten hat. Im ersten Teil dieser Vorlesung setzt Husserl sich mit dem Verhältnis von "allgemeiner Phänomenologie und phänomenologischer Philosophie" auseinander.

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Nennen, in dem hier eingeführten weitesten Sinn alsbald zu dem Rang philosophischer Wissenschaften2 erhoben sind, sowie sie Reduktion auf das philosophische Niveau erfahren, d. i. letzte Begründung erfahren haben. Wie sollen wir dies philosophische Niveau aber erreichen? Ja ist es überhaupt je aufzuweisen, ist das Ziel, das man sich da steckt, nicht ein verkehrtes? Es ist im Grunde einerlei mit der Absicht, dem Ideal absoluter Erkenntnis, einer schlechthin voraussetzungslosen, einer durch und durch begründeten, wirklich Genüge zu tun.

Aber aufzuheben vermöge des Einspruchs, den die vorgegebene Wirklichkeit durch ihren erfahrungsmäßig gesetzten Gehalt erhebt: das ist der Lauf des natürlichen und auch naturwissenschaftlichen Denkens. Ohne vorgegebene Wirklichkeit, wie sie letztlich in unmittelbarer Erfahrung zur Vorgegebenheit kommt, ist da keine weitere Wirklichkeit zu erkennen. Natürliche Erkenntnis fängt ja nicht damit an, problematisch anzusetzen, ob überhaupt eine Wirklichkeit sei, um sich dann erst zu entscheiden, sondern sie fängt mit der Thesis von Wirklichkeit an.

S. 34 f. ). mathematik, reine logik, reine ethik 31 Wahrheit haben und setzt schon die Geltung der logischen Gesetze voraus. Diese Gesetze sagen ja nichts anderes aus, als was zum Sinn von Wahrheit gehört, was zu leugnen eben den Sinn des Wortes „Wahrheit“ aufheben würde. “ Auf der anderen Seite hat die Abweisung der psychologischen Interpretation des Logischen etwas sehr Befremdliches. Wie sollen Denkgesetze etwas anderes als Gesetze des Denkens sein? Und sagt man für gewisse Gruppen von logischen Gesetzen, sie seien Gesetze, die sich auf Sätze beziehen, Sätze aber seien keine Urteilsakte, so wird man doch fragen: Sind Sätze nicht Urteilsinhalte, und wie sollen Urteilsinhalte ohne Urteile sein?

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